Ballett

Der klassische Tanz ist in einer langen Tradition verwurzelt. Er beruht auf klaren Regeln und genau formulierten Bewegungsabläufen. Das Ballett verlangt ein diszipliniertes Arbeiten und bildet so eine fundierte Grundlage zur Schulung von Körper und Geist. Kraft, Mobilität und Ausdauer werden gefördert, Musikalität und rhythmisches Gefühl geschult.

Im Zentrum meines Unterrichts steht, verbunden mit konzentrierter Arbeit, ein organisches und harmonisches Training. Durch das kontinuierliche Training wird eine gute Basis geschaffen, welche ein vertieftes Verständnis für den Tanz ermöglicht, den persönlichen Ausdruck fördert und die Freude an der Bewegung wecken soll. Der Unterricht ist auf die individuellen körperlichen Voraussetzungen angepasst und erlaubt so den einfachen Einstieg ins Ballett.

Ballett Kinder

Gerade für Kinder ist es wichtig, spielerisch und abwechslungsreich an den Tanz herangeführt zu werden. Die Schulung beginnt ab etwa dem 4. Lebensjahr. Die frühe Förderung der kindlichen Motorik, der kognitiven Fähigkeiten, der Imagination und Körperwahrnehmung in Koordination mit Musik und Rhythmus ist Ziel des Unterrichts. Vor allem ist es mir aber wichtig, die Freude am Tanzen zu vermitteln. Geschult werden Beweglichkeit, Kreativität, Musikalität und ein erhöhtes Bewusstsein für den Körper. Ausserdem soll die Ausdruckskraft, die Selbstdisziplin und das Selbstvertrauen entwickelt werden. Im Gegensatz zum Sport geht es hier nicht um «schneller–weiter–höher», sondern darum, individuelle «Schätze» und Begabungen freizulegen.

Aller Anfang ist schwer: Die Tücken der ersten Position. (Video: Youtube/Ann Oneil)

Spitzentanz

Frühformen des Spitzentanzes gab es bereits im 17. Jahrhundert, allerdings noch eher im Zusammenhang mit dem Springen als mit dem Drehen. Der Spitzentanz veränderte das Ballett des 19. Jahrhunderts grundlegend. Allerdings entwickelte sich die Spitzentechnik erst nach und nach zu ausgeprägter Form. Spitzentanz, wie wir ihn heute kennen, setzte sich erst im ausgehenden 19. Jahrhundert durch.

Contemporary
Dance

Der Begriff «Contemporary (–Dance)» oder «zeitgenössischer Tanz» ist seit den 80er Jahren gebräuchlich und beschreibt nach Ballett, Modern Dance etc. die neuste Form des Bühnentanzes. Im Unterschied beispielsweise zum klassischen Ballett, beruht der zeitgenössische Tanz auf einer Vielfalt von individuellen Ausdrucksformen. Neben der reinen Technik wird die Haltung zur Bewegung vermittelt, die den kontinuierlichen Wandel von Form und Denken als das eigentliche Wesen des zeitgenössischen Tanzes begreift.

Ich selbst lege Wert auf einen natürlichen und unverkrampften Ausdruck, mit klarem Ablauf von Spannung und Entspannung, Gewicht und Fluss. Im Zentrum des Trainings steht neben der Schulung der Technik, das Entdecken von neuen Ausdrucksmöglichkeiten. In einem Wechselspiel von Dynamik und Ruhe werden klare und feinstrukturierte Bewegungssequenzen erarbeitet, so sollen Freude am freien Ausdruck und ein vertieftes Verständnis für Bewegung gefördert werden.

Contemporary: Impressionen Training.

Körpertraining–
Haltungscoaching

«Der menschliche Körper ist ein Meisterwerk»

Ein Körper funktioniert immer nur im Ganzen. Er kann nur dann nachhaltig trainiert werden, wenn das gesamte Körper-Netzwerk beteiligt ist. Deshalb arbeiten in meinen Übung die Knochen, die Faszien (Bindegewebe), die Innen- und Au├čenmuskeln, die Organe, das Nervensystem und das Gehirn zusammen. Auch das Zwerchfell mit der Atmung ist eingebunden.

Damit diese Interaktion von äusseren und inneren Strukturen stattfinden kann, brauchen wir eine differenzierte Wahrnehmung. Nicht die Übungen an sich, bringen die Teilnehmer zum Erfolg, das Zusammenspiel von eigener aktiver Körperwahrnehmung und Übung macht den Unterschied.

Training

Ausgehend von meiner Schulung als Balletttänzerin, der Ausbildung als Gymnatiklehrerin und Pilatesinstruktorin habe ich über die Jahre mein Trainingsportfolio stetig weiterentwickelt, daraus entstand mein eigenes ganzheitliches Körpertraining. Trainiert werden die Kraft und damit auch die Stabilität, die Elastizität und die Beweglichkeit des Körpers. Die Körperhaltung und die Atmung werden geschult und damit auch die Fähigkeit zur allgemeinen Entspannung.

Stretching

Stretching ist ein Training mit welchem die Muskeln gedehnt, Sehnen und Bindegewebe elastisch und die Gelenke beweglich gehalten werden. Durch regelmässiges Training wird das Bewegungsspektrum erweitert, es entwickelt sich ein natürliches und harmonisches Körperempfinden, der Körper wird regeneriert. So ist Stretching ein Ausgleich bei einseitiger oder mangelnder Belastung, schützt vor Verletzungen und hilft Haltungsschwächen vorzubeugen oder entgegenzuwirken. Stretching kann nicht nur die Leistung von Trainierten verbessern, es kann auch gänzlich Ungeübten zu Wohlbefinden und Vitalität verhelfen.
Stretching bedeutet aber wesentlich mehr. In seiner ruhigen und konzentrierten Ausführung wird auf ideale Weise die körperliche, geistige und seelische Entspannung gefördert.